Effektiver Einbruchschutz – was Sie tun können

Bei der Einrichtung der eigenen vier Wände geht es nicht allein um die Optik. Auch Themen wie Privatsphäre und Sicherheit spielen für viele Menschen eine übergeordnete Rolle. Durch die richtigen Vorkehrungen wird das Zuhause zu einem geschützten Rückzugsort, an dem Sie sich rundum wohlfühlen können.

Tipps für mehr Sicherheit

Im Jahr 2022 hat die Polizei 65.908 Einbrüche registriert. Die Eindringlinge sind vor allem hinter Wertsachen und Bargeld her. Alles, was sich leicht tragen lässt, nehmen sie mit. Schwere und größere Besitztümer lassen sie oft stehen. Der Schaden kann dennoch immens sein. Außerdem fühlen sich viele Betroffene nach einem Einbruch nicht mehr sicher und haben Angst, dass die Täter wiederkommen. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich jedoch viele Einbrecher abschrecken.

Einbrecher am Eindringen hindern

Die meisten Einbrecher geben auf, wenn sie nicht innerhalb weniger Augenblicke nach drinnen gelangen. Sie fürchten dann, entdeckt zu werden. Deswegen ist Prävention so wichtig. Sie gelingt auf verschiedenen Wegen. Zum Beispiel sollten bei Abwesenheit sowie in der Nacht alle Fenster und Außentüren geschlossen werden. Auch auf Kipp gestellte Fenster stellen für viele Einbrecher kein Hindernis dar. Denken Sie daran, die Haustür und die Wohnungstür immer abzuschließen. Sonst gelangen geübte Einbrecher einfach mit der Scheckkarte hinein. Außerdem sind spezielle Sicherheitsriegel für Fenster und Türen empfehlenswert. Sie zu überwinden, kostet Zeit und verursacht nicht selten Lärm. Sicherheitsschlösser an den Außentüren sind ebenfalls eine sinnvolle Präventivmaßnahme. Denken Sie dabei auch an Ihr Garagentor! Das lässt sich nämlich oft aushebeln. Wenn Sie einen vermeintlichen Einbrecher um Ihr Haus herumschleichen sehen, dann rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei.

Alarmanlagen geben ein Höchstmaß an Sicherheit

Moderne Alarmanlagen schlagen an, sobald sich eine unbefugte Person in Ihrem Zuhause befindet. Wenn Sie auf professionelle Geräte setzen wollen, wenden Sie sich am besten an einen kompetenten Dienstleister in Ihrer Region, zum Beispiel an einen Anbieter für hochwertige Sicherheitstechnik in Köln. Die Anlagen sind so komplex, dass sie unbedingt von einem Profi eingebaut werden sollten. Der Fachmann kann Sie auch individuell beraten und Ihnen dabei helfen, die optimale Lösung für Ihren Fall zu finden. Denkbar wäre der Einsatz von Bewegungsmeldern oder einer Videoüberwachung.

Wertsachen zusätzlich schützen

Wertgegenstände, die Sie nicht ständig brauchen, bringen Sie am besten außerhalb Ihrer Wohnung in einem Bankschließfach unter. Damit sind beispielsweise der Versicherungsschein für die Lebensversicherung, Wertdokumente, teurer Erbschmuck oder Goldbarren gemeint. Wertgegenstände und wichtige Dokumente, die Sie regelmäßig benötigen, können Sie im Tresor lagern. Informieren Sie sich aber vorher über die Modelle auf dem Markt. Nicht alle Varianten sind gleich sicher. Kleinere Tresore werden manchmal von den Einbrechern mitgenommen und dann in aller Ruhe geknackt. 

Die richtigen Versicherungen abschließen

Im Leben gibt es keine absolute Sicherheit. Damit Sie im Schadensfall keinen finanziellen Nachteil davon tragen, sollten Sie sich entsprechend versichern. Für gestohlene Gegenstände kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Sie zahlt aber meist nur den Zeitwert. Achten Sie unbedingt darauf, welche Leistungen inbegriffen sind, wenn Sie die Versicherung abschließen. Bei grober Fahrlässigkeit greift die Hausratversicherung in vielen Fällen nicht. Es gibt aber auch Tarife, bei denen das anders ist. Am besten legen Sie eine Inventarliste von Ihren Habseligkeiten an und fotografieren alles, was ein wenig wertvoller ist. So können Sie nachher alle Schäden der Versicherung melden.