Den Garten barrierefrei einrichten – Der Ratgeber!

Die Gartenarbeit muss mit Einschränkung der eigenen Mobilität durch etwa Krankheit, Alter oder Unfall nicht anderen überlassen werden. Wer frühzeitig gut plant, kann den Garten auch mit Handycap pflegen und geniessen. Mit dieser Artikel beschreiben wir, wie man den Garten barrierefrei planen und gestalten kann.

Klar ist, wer frühzeitig auch ans Alter denkt, muss im späteren Leben weniger umbauen. Dies gilt auch für den Garten. Zentraler Bestandteil der Planung ist das Überwinden von Hindernissen. Bei der Planung des barrierefreien Gartens ist man keinesfalls auf sich alleine gestellt. zahlreiche Blogberichte und Ratgeber finden sich rund um das Thema Barrierefreiheit. Zahlreiche Anbieter aller Art befassen sich mit Produkten zur Erleichterung des Alltags für Senioren oder Menschen mit Handycap. Barrierefrei.de ist nur einer dieser Anbieter.

Der barrierefreie Garten – Worauf kommt es an?

Barrierefrei setzt natürlich voraus, dass man sich im Garten ohne Hindernisse fortbewegen kann. Somit sind Wege im Garten, mittels derer man auch z.B. als Rollstuhlfahrer in alle Bereich des Gartens gelangt, ein ganz zentraler Punkt beim Gestalten eines barrierefreien Gartens. Aber worauf kommt es beim richtigen Weg an, um die Fortbewegung zu erleichtern.

Höhenunterschiede überwinden

Höhenunterschiede gilt es im barrierefreien Garten ganz besonders in den Fokus zu stellen. Rampen können dabei helfen, die problematischen Höhenunterschiede zu überwinden. Hierbei sind natürlich bauliche Maßnahmen erforderlich, doch lassen sich so Stufen und Höhenunterschiede überwinden. Für Rollstuhlfahrer können schon schwellen bei der Tür zum Garten ein Problem werden. Dies zeigt, wie sehr man den Garten bis ins Detail planen muss, um ihn barrierefrei zu gestalten. Das Kredo lautet also Rampen statt Treppen!

Die richtige Breite

Entscheidend ist vor allem die Breite. Dies ermöglicht auch dem Rollstuhlfahrerie einfache Fortbewegung im Garten, auch wenn die Hecke mal etwas über den Weg hinausragt. Entscheidend ist bei der Breite des Weges auch die Tatsache, dass dem Rollstuhlfahrer Optionen zum Wenden gegeben sind.

Das richtige Material

Auch das Material spielt eine erhebliche Rolle. So sollte das Material einfache Fortbewegung ermöglichen und rutschfest sein. Vor allem bei Nässe birgt so manches Material Risiken durch Rutschen. Ferner möchte man nicht, dass man mit Rollstuhl stecken bleibt, wenn es regnet.

Eine der wichtigsten Punkte für einen barrierefreien Garten ist die Anlage und Beschaffenheit der Gartenwege. Um wirklich als barrierefrei zu Gelten müssen die Wege angemessen breit angelegt, mit gut befahrbaren Material befestigt und rutschfest sein.

Hochbeete für den barrierefreien Garten

Hochbeete sind eine Prima Idee, um Menschen mit Handycap die Gartenarbeit zu erleichtern. Zwar bringen herkömmliche Hochbeete den Nachteil mit, dass man zumeist seitlich schneiden und mit ihnen arbeiten muss, wenn man im Rollstuhl sitzt. Doch wissen Menschen mit Rückenproblemen, so etwa im Alter, Hochbeet zu schätzen, weil man sie sitzend bzw. bei wenig Bücken pflegen kann. Dies stellt einen großen Pluspunkt von Hochbeeten im barrierefreien Garten dar. Im besten Fall setzt man auf unterfahrbare Beete, um noch einfacher an die Pflanzen zu gelangen.

Die richtigen Pflanzen

Auch bei den Pflanzen ist man gut beraten, diese weise zu wählen. Wer Obst in seinem Garten zu schätzen weiss, sollte ob niedrig wachsende Obstbäume setzen, um bei der Ernte leicht an die Früchte zu gelangen. Um die allgemeinen Arbeiten im Garten etwas zu erleichtern, kann es auch sinnvoll sein, auf langsam wachsende Pflanzen zu setzen, um diese weniger häufig schneiden zu müssen.

Fernab der hier genannten Ideen sollte man auch bei dem Zubehör gut aufgestellt sein. Lichtschalter sollten leicht erreichbar sein und das Gerät für den Garten sollte ebenfalls leicht zugänglich sein. Mit diesen Tipps, Tricks und Ideen ist man auf dem Weg zum barrierefreien Garten vielleicht schon einen Schritt weiter.

Fazit

Die hier geschilderten Hilfestellungen und Möglichkeiten stellen natürlich nur einen kleinen Beitrag zum barrierefreien Garten dar. Tatsächlich sind die Anforderungen für Barrierefreiheit Zuhause klar in einer DIN Norm (DIN 18040) geregelt. Kaum Handycap gleich dem anderen und daher gilt abseits etwaiger Vorgaben, dass bei der Planung die individuellen Bedürfnisse eine zentrale Rolle spielen sollten.

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